15 SEO-Fehler und wie du sie vermeidest

15 häufigste SEO-Fehler und wie du sie vermeidest

SEO-Fehler erkennen und vermeiden

Man kennt dieses Phänomen: Du hast ein neues SEO-Tool und lässt es einmal deine Webseite checken. Plötzlich stellst du fest, dass die vermeintlich grandiose neue Webseite SEO-technisch nachholbedarf hat und voller SEO-Fehler steckt. Aus diesem Grund möchte ich dir  in diesem Artikel einmal die am meisten gemachten Fehler in der Suchmaschinenoptimierung bzw. OnPage-Optimierung zeigen damit du sie bei deiner Webseite vermeidest und im schlimmsten Fall korrigierst. Auf über 1 Millionen Webseiten hat Mysiteauditor eine Studie durchgeführt und diese veröffentlicht. Kaum zu glauben, was für SEO-Fehler heutzutage noch gemacht werden, obwohl es eigentlich jedem klar sein dürfte.

 

Aus eigener Erfahrung entstehen typische SEO-Fehler immer wieder

Leider sind viele der folgenden SEO-Fehler unvermeidlich und man denkt nicht daran, dass sie entstehen. Selbst nach langjähriger Erfahrung in Webdesign und SEO-Optimierung passieren mir selber immer wieder Fehler, wo man sich manchmal die flache Hand gegen die Stirn klatschen möchte. Natürlich ist bekannt, dass es 200 Ranking-Faktoren von Google gibt und man sich eigentlich an diesen entlang hangeln könnte, doch im Problem der mangelnden Zeit um ordentlich arbeiten zu können, passiert der ein oder andere SEO-Fehler. Glücklicherweise sind die meisten SEO-Fehler dennoch korrigierbar und lassen sich durch SEO-Tools wie Sistrix, Searchmetrics, Xovi oder Einsteiger-SEO-Tools wie Seobility oder Majestic schnell ausfindig machen.

Damit du dennoch nicht korrigieren musst, sondern deutlich verantwortungsbewusster von Anfang an arbeiten kannst, habe ich dir eine Liste mit den 15 beliebtestens SEO-Fehlern zusammengestellt. Diese Liste wird mir in Zukunft auch helfen, damit ich statt den 200 Faktoren die 15 Basic-Faktoren im SEO berücksichtige und nicht wertvolle Zeit in die Nachbearbeitung stecken muss. Hoffen wir mal das Beste 🙂

 

Fehler 1: Unpassender Domain-Name

Insgesamt besitzen 32 Prozent aller Webseiten einen viel zu langen Domain-Namen und bei nur 20 Prozent der Domains fehlt das Hauptkeyword im Domainnamen. Eigentlich ist dieser Fehler gar nicht zu passieren, da man hier besonders in der Planungsphase und Domain-Recherche besonders viel Mühe steckt. Wer möchte schon eine Domain, die man selber mühselig immer und überall eintippen muss. Denke mal an den Punkt, wenn du einer Person am Telefon deine E-Mail-Adresse durchgeben möchtest und diese immer wieder diktieren musst. Das ist besonders unschön bei einer Zusammensetzung aus Vor- und Zunamen, sowie einer langen Domain. Beispiel gefällig? Serh gern! dominik.lommerzheim@firma-fuer-seo-fehler-korrektur-im-koelner-raum.xyz. Ich muss zugeben, dass diese Konstelltation eher selten vorkommt, allerdings missfällt mir eine Zusammensetzung von Vor- und Zunamen bei einer Firmen-Domain immens. Besser wäre lommerzheim@seohilfe.xyz.

Zalando-Logo
Zalando zeigt, wie gutes Branding funktioniert.

Ob ein Keyword unbedingt in die Domain gehört ist umstritten. Beispiele wie Zalando und Co. haben gezeigt, dass auch ein Branding funktioniert und eine Domain, wo nicht relevante Keywords enthalten sind. Meiner Meinung nach, ist es nicht schädlich, wenn ein Keyword in der Domain enthalten ist. Aus diesem Grund sollte man immer eine Keyword-Domain präferieren. Ist es nicht möglich (z.B. wenn keine Domain verfügbar ist) sollte man ähnliche Keywords verwenden.

 

Fehler 2: Fehler im Title-Tag

Nicht nur bei der Domain passieren Fehler, sondern auch bei den jeweiligen Title-Tags. Hier werden auch sehr oft fehlende Hauptkeywords oder Zielkeywords gesehen, was auch keine Seltenheit ist. Bereits bei 38 Prozent aller Webseiten ist das Keyword nicht im Title-Tag. Dies ist schade, weil man es sich wie ein Buch vorstellen muss. Klappst du das SEO-Buch auch möchtest du doch auch wissen, was genau wo zu finden ist. Ein Kapitel wie es eine Unterseite ist, sollte dann auch den Titel korrekt wieder geben. In diesem Fall prangt das Wort SEO-Fehler oben drüber. damit der Leser direkt weiß, was ihn auf dieser Unterseite erwartet. Interessiert er sich für SEO-Fehler um sie zu vermeiden, findet er diese Unterseite und gelangt schnell an sein Ziel. Genau so ist es auch mit Google. Fehlende Keywords in Title-Tags sorgen dafür, dass man in den Suchergebnissen für das gewünschte Keyword gar nicht erscheint. Die Folge ist relativ niedriger Traffic und kaum Webseiten-Besucher.

Ein weiterer Punkt bei den Title-Tags ist der, dass viele einfach zu lang sind. Hier sind es immer noch 34  Prozent der Webseiten, die ein zu langen Title-Tag verwenden. Ein wesentlicher Ranking-Faktor für Google ist die OnPage-Optimierung, wozu auch die korrekte Länge  des Title-Tags gehört. Wenn auch ein schwacher Faktor ist es für den Suchenden bei Google unschön zu sehen, dass der Title in den SERPs abgeschnitten ist. Es wirkt unprofessionell und der Leser wird auf einer anderen Webseite seine Informationen finden.

Die optimale Title-Länge liegt zwischen 46 und 70 Zeichen.

 

Fehler 3: Unpassende Meta-Description

SEO-Fehler Meta-Description
Eine schöne Meta-Beschreibung steigert die CTR immens.

Auch in die Meta-Description gehört ein Haupt-Keyword, am besten sogar direkt an den Anfang. Grundsätzlich kann man sagen, dass Keywords auf die die Unterseite hin optimiert sein soll, immer an den Anfang gehört. Das gilt neben der Meta-Beschreibung auch für den Meta-Titel als auch dem eigentlichen Text. Doch fehlen diese Keywords in insgesamt 32  Prozent aller Webseiten und bei 19 Prozent der Descriptions war sie sogar zu lang. Dadurch riskiert man einen wichtigen Traffic einzubüßen, was sich in einer katastrophalen Click-Through-Rate (CTR) widerspiegelt. Die optimale Länge einer Meta-Description liegt zwischen 121 und 140 Zeichen. Es geht vielleicht noch etwas länger, aber bei dieser maximalen Länge bist du definitiv auf der richtigen Seite. Es geht auch kürzer. Das Minimum bei vielen SEO-Tools liegt bei 70, allerdings würde man hier wertvolle Ressourcen verschwenden.

Mein Tipp: Nutzt du kein SEO-Tool bei der Content-Erstellung, kannst du die 140 Zeichen auch bei Twitter eingeben. Limit erreicht? Einfach aus dem Tweet-Entwurf kopieren und in deine Meta-Description einfügen. Fertig!

 

Fehler 4: Fehlende Bildoptmierung

Ein heikles Thema. Natürlich sehen Hochglanz-Bilder mit einer maximalen Auflösung und Formatgröße besser aus, als komprimierte Bilder in kleineren Formaten. Allerdings muss man abwägen, in wie weit es nötig ist, ein 10 MB großes Foto hochzuladen, was bei jedem Seitenaufruf durch den User erst geladen werden muss und die Seitenladezeit drastisch verschlechtert. Ich verstehe, dass künstlerische Seiten, insbesondere Webseiten von Fotografen eindrucksvolle Bilder nutzen muss um den Besucher direkt zu binden. Der Ersteindruck zählt, aber wenn er nach 3 Sekunden Ladezeit dieses Bild nicht sehen wird, weil er abbricht, hat man auch nichts gewonnen. Es empfiehlt sich immer die Fotos und Bilder, die man auf der Webseite einbinden möchte vorher zu komprimieren.

SEO Fehler Bildkomprimierung
Ein SEO-Fehler entsteht häufig bei Bildern. (pixabay-padrinan)

Doch auch die weitere Bildoptimierung lässt bei vielen Webseiten zu wünschen übrig. Bei 67 Prozent aller Webseiten existieren bei Bildern keine ALT-Tags. Der Alt-Tag ist besonders wichtig, da Google immer noch keine Bilder lesen kann, sondern sich aus diesen ALT-Tags (also den Texten) alle Informationen zieht. Gerade Online-Shops sollten kein Bild ohne die wertvollen ALT-Tags-Informationen “roter Sportschuh Marke Mann Größe 42” oder ähnliche hochladen. Auch hier ist ein Ziel-Keyword einzusetzen. Dieser SEO-Fehler machten auch 76 Prozent aller Webseiten im Internet.

Auch sollte das Bild nicht einfach “schuh1.jpg” heißen, sondern auch hier bereits alle wichtigen Informationen und ein Zielkeyword beinhalten. Besser wäre demnach “sportschuh-rot-maennlich-groesse-42.jpg” ist deutlich besser. Google liest auch hier den Bildnamen aus und kann sich die Informationen daraus ziehen. Ein Ranking-Faktor, der bereits vor dem Hochladen berücksichtigt werden sollte. Dies taten allerdings 81 Prozent aller Webseiten nicht und ich sehe hier viel Nachholbedarf.

Wichtig auch bei den Dateinamen ist die richtige Bezeichnung. Wie ich in dem Beispiel gerade erwähnt habe (und man deutlich sehen kann), habe ich zwischen den einzelnen Wörtern imme ein Bindestrich gesetzt. Google empfiehlt dies zu tun anstatt underscores (_). Was Google empfiehlt, wird vermutlich von Google auch bevorzugt behandelt. Warum also diese Information nicht anwenden. Ok dies haben 61 Prozent aller Webseiten einfach überlesen würde ich jetzt man behaupten.

Grundsätzlich ist die Bildoptimierung besonders wichtig für ein hohes Ranking bei Google. Aus deiner persönlichen Einschätzung wenn du nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchst: Was bevorzugst du eher? Ein eindrucksvolles Foto oder einen langen Text? Siehst du den roten Sportschuh und er gefällt dir, klickst du definitiv darauf um mehr zu erfahren. Erst dann kann der Besucher deinen SEO-optimierten Text lesen. Aber das Bild sagt bereits mehr als tausend Worte.

 

Fehler 5: Überschriften-Struktur miserabel

SEO-Fehler Überschriften
Besonders bei den Überschriften treten viele SEO-Fehler auf.

Du glaubst gar nicht, wie oft ich Webseiten analysiere, wo ich eine katastrophale Überschriften-Hierarchie entdecke. Es scheint mittlerweile in Mode zu sein, keine H1-Überschrift auf der Seite zu haben. Nicht haben ist das neue haben, könnte man sagen. Dies war bei unglaublichen 31 Prozent aller Webseiten der Fall, dass keine H1 verwendet wurde. Eine H1 ist wichtig, da der Crawler von Google sich von H1 bis H6 durchliest und sich daraus alle Webseiten-Informationen zieht, die er für wichtig empfindet. Stellt er jedoch fest, dass keine H1 gesetzt wurde, wird er sich nicht unbedingt auf die Suche nach H2 machen, sondern einfach die Webseite wieder verlassen. Passiert dies regelmäßig, hat dies zur Folge, dass er seltener vorbeischaut und du Aktualisierung deutlich später in Google indexiert wird. Besonders bei News-Seiten ist dies auch deutlich schwerwiegender SEO-Fehler.

 

Fehler 6: Mangelnder Content

Ich erlebe viele Webseiten, die mich durch reißerische Titel auf ihre Webseite zu locken. Schnell stelle ich fest, dass dort sehr wenig Inhalt präsentiert wird und ich mit dem Lesen des Textes schneller durch bin, als das Aufrufen der Webseite gedauert hat. Ausreichend viel Text ist relativ, allerdings hat sich aus meiner Erfahrung gezeigt, dass ein Beitrag wie dieser hier, wo sehr viele Wörter verwendet werden, deutlich besser rankt als ein Beitrag mit lediglich 200 bis 300 Wörtern. Daraus habe ich abgeleitet, dass ich nur noch Texte verfasse, die ein Minimum an 2000 Wörtern aufweisen, die nicht künstlich aufgebläht, sondern inhaltlich wichtig sind. Du solltest daher immer Beiträge verfassen, die mindestens 2000 Wörter beinhalten aus dem einfachen Grund, dass sich darin deutlich wertvollere Keywords verbergen, die du selber gar nicht realisiert und bewusst gesetzt hast. Alleine schon die Tatsache, dass es für den Leser weniger nach Clickbait wirkt und Google qualitativ hochwertigere Inhalte vorfindet, sind ein deutlich hoher Ranking-Faktor… nein eher sogar mehrere Faktoren. Zum Einen erhöht ein langer Text und guter Content die Besuchszeit bzw. Lesezeit deiner Webseitenbesucher. Je länger ein Besucher auf deiner Webseite verweilt, desto intensiver ist dies ein Zeichen an Google, dass diese Webseite nur Top Content liefert.

Natürlich kann man die Anzahl der Wörter nicht verallgemeinern. Ein Online-Shop mit über tausend Produkten wird nicht bei jedem Artikel diese Wortanzahl schreiben können. Grundsätzlich solltest du dir nur merken:

Dein Google-Ranking kann mit einer Wortanzahl von mindestens 2.000 deutlich einfacher geschehen.

 

SEO-Fehler Keywords
Das Thema Keywords führt häufig zu einem typischen SEO-Fehler. (pixabay/wokandapix)

 

Fehler 7: Keywords werden nicht hervorgehoben

Stell dir mal eine Textwüste vor. Das bedeutet eine Webseite mit sehr viel Text (mehr als 2.000 Wörter???), wenig Bildern und keine richtige Struktur. Furchtbar oder? Genau aus diesem Grund solltest du bei der Textgestaltung auch das “Design” des Textes berücksichtigen. Dazu gehört auch, dass man neben den H1 bis H6-Überschriften und Textblöcken auch einige Wörter aus der Masse hervorhebt. Dies macht es dem Leser leichter deinen Text zu lesen und er wird länger auf deiner Webseite bleiben. Studien haben herausgefunden, dass der Leser in Wahrheit kein echter Leser ist, sondern eher ein Scanner. Er überfliegt mit seinen Augen deinen Text und macht dann bei interessanten Punkten Halt. Dies können bereits erwähnten Grafiken, aber auch Texthervorhebungen sein.

Dabei spielt es für das Google-Ranking keine Rolle, ob du es mit <strong> oder <b>-Tag, die Schrift unterstrichen oder kursiv machst. Das Wichtigste ist, dass der Scanner zum Leser wird und deinen Text anschließend wirklich liest. Die Folge ist eine höhere Verweildauer, was wiederum zu einem höheren Ranking bei Google führt. Auf 85 Prozent der Webseiten ist die Texthervorhebung wahllos und nicht mit dem Hauptkeyword oder anderen wichtigen Keywords verbunden. Nutze also die Tags um deine wichtigsten Keywords präsent darzustellen

 

Fehler 8:  Keywords erst sehr spät

Wenn du dich schon für einige Keywords entschieden hast, sollte der Scanner zum Leser werden und diese Keywords in deinem Text direkt erkennen. Daher macht es natürlich Sinn, diese Keywords sehr früh in deinen <body>-Teil der Webseite zu packen. In 60 Prozent der Fälle erscheint auf allen Webseites das Keyword erst sehr spät, was das Resultat hat, dass der Crawler von Google oder anderen Suchmaschinen nicht versteht, was das Hauptkeyword deines Contents ist. Dies führt unweigerlich zu einem Relevanz-Problem und führt anderen und unwichtigen Wörter aus deinem Text eine höhere Gewichtung zu. Das Keyword, mit dem gut bei Google gefunden werden möchtest sollte daher immer sehr weit vorne in folgenden Bereichen deiner Webseite stehen:

  • Seitentitel
  • Meta-Description
  • Überschriften
  • Content
  • Bild-Dateiname
  • URLs

Idealerweise solltest du diese Punkte bereits bei der Content-Erstellung berücksichtigen, da späteres Ändern eine mühselige Arbeit ist. Bei einigen Punkten wie URLs ist dies extrem schwierig und muss mit einer Umleitung verwendet werden, was wiederum von Crawlern nicht gerne gesehen wird. Ein gutes Content Management System mit den richtigen Plugins bzw. Erweiterungen hilft dir bei der Content-Erstellung aber in der Regel sehr gut weiter.

 

Fehler 9: Flash existiert immer noch

Ach was waren das für Zeiten, in denen Filmchen uns beim Aufrufen einer Homepage begrüßt haben. Man wusste gar nicht mehr, wo man hinklicken sollte, ohne dass man anschließend im Online-Casino bereits etwas gesetzt hatte. Ja dabei geht es um Flash, eine Technik, die von Macromedia 1992 entwickelt wurde und 2005 von Adobe übernommen wurde, da Adobe Macromedia für 3,4 Milliarden US-Dollar übernommen hat. Kleiner Exkurs in die Vergangenheit. Heut zu Tage sind Flash-Webseiten eigentlich ein absolutes Tabu und du solltest NIEMALS darüber nachdenken, eine Webseite mit Flash-Technologie aufzusetzen. Nicht nur, weil es unheimlich nervt, wenn diese Filmchen losgehen und der Rechner irgenwie anfängt einen derben Sound abzuspielen, es geht eher darum, dass Google ebenfalls kein Flash mag, weil es diese Webseiten nicht auslesen und indexieren kann. Warum also solltest du diesen SEO-Fehler genau wie immer noch 7 Prozent aller Webseiten begehen? Dazu kommt noch das Problem, was jeder kennt:

SEO-Fehler Adobe Flash Player Error

 

Fehler 10: Entschuldigung, sind Sie W3C-validiert?

W3C sind quasi die Erfinder des Internets. Die müssen es eigentlich wissen, wie eine Webseite auszusehen hat und welche SEO-Fehler sie niemals machen darf. Klingt logisch, doch ist dem auch wirklich so? Experten diskutieren seit Beginn des Internets bereits darüber, ob W3C das ultimative Kriterium für eine gute Webseite ist. Mittlerweile spielen andere Faktoren wie Social Media oder Google eine übergeordnete Rolle, sodass man meinen könnte, dass W3C nicht mehr relevant ist. Wie dem auch sei, ich persönlich halte es immer noch wichtig, alleine um ein weiteres Kriterium zu haben, wie ich meine eigenen Webseiten auf Richtigkeit überprüfen kann. Gerade technisch gesehen lässt sich mit einer W3C-Validierung einiges überprüfen, was man so niemals entdecken würde. Allerdings sehen dies 47 Prozent aller Webseiten gar nicht so und ignorieren dieses Kriterium. Du solltest für dich entscheiden, wie wichtig dir dieser SEO-Fehler ist und eventuell einfach mal den W3C-Validator nutzen. Du wirst staunen, was dabei heraus kommt.

 

Fehler 11: Kein Inline CSS

SEO-Fehler fehlendes Inline CSS
Mit Inline CSS wird deine Webseite deutlich schneller. (pixabay/openicons)

Vielleicht lässt sich das mit dem W3C-Validator noch verkraften. Was man allerdings nicht verkraften kann ist die Tatsache, dass immer noch 89 Prozent aller Webseiten kein Inline CSS verwendet. Legst du ein separates CSS-Style an, verlagerst du die wichtigen Codes aus deinem HTML in ein separates Stylesheet. Das ist dringend zu empfehlen, da sich dadurch die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite verbessert, was ein wichtiges Kriterium fürs Ranking bei Google ist. Ist ein Besucher auf deiner Webseite, möchte er nicht ewig warten bis eine weitere Seite geladen hat. Dies führt mit nur wenigen Schritten dazu, dass du die Usability verbesserst. Ich habe einen kleinen Ratgeber für dich gefunden, wie du CSS einbinden kannst.

 

Fehler 12: Fehlende Serverkomprimierung

Ein weiterer grober SEO-Fehler ist die mangelnde bis fehlende Server-Komprimierung. Dieser führt genau wie fehlendes Inline CSS zu einer langsamen Webseite, was (wie bereits) erwähnt wichtig für die Usability und das Ranking ist. Hier ist zu empfehlen gzip anzuwenden. Da ich eher Design und weniger Technik als meine Kernkompetenz zähle, habe ich auch eine Anleitung für die Serverkomprimierung gefunden. Wie immer bei den meisten SEO-Fehlern: Eigentlich ganz einfach umzusetzen.

 

Fehler 13: Mobile Sitemap fehlt

Wir kennen es doch alle von dem täglichen Weg zur Arbeit, gerade in der Straßenbahn: Fast alle Fahrgäste starren auf ihr Smartphone oder nutzen es zum Musik hören oder (kaum zu glauben) Telefonieren. Dies bedeutet, dass mobile Webseiten immer wichtiger werden und Google bereits aus diesem Grund eine eigene mobile Sitemap fordert. Hier ist “mobile first” die Devise und bedeutet für uns SEOs und Webseitenbetreiber: Spiele der Google Search Console (ehemals Google Webmaster Tools) eine eigene Sitemap zu, die nur für mobile Nutzer gedacht ist. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass mobile Webseiten deutlich schneller indexiert werden und schneller bei Google durch das Smartphone gefunden werden. Ich hätte gedacht, dass dieser SEO-Fehler (ich nenne ihn mal so) bei vielen Webseiten vertreten ist, aber es sind “nur” 25 Prozent.

Spannend bleibt noch abzuwarten, wie es sich mit AMP verhält. Auf dem Smartphone werden Webseiten, die AMP verwenden, bereits deutlich gekennzeichnet und im mobile Index präsenter angezeigt. Weil AMP noch recht jung ist, dürfte es sich meiner Meinung nach, in der Zukunft etablieren und wird für Webseitenbetreiber zu einem must have.

 

Fehler 14: Kein Viewport im <head>-Bereich

Nicht nur, dass AMP Webseiten schneller dargestellt werden, kann es bei diesem SEO-Fehler dazu führen, dass Webseiten sogar fehlerhaft dargestellt werden. Ein fehlender Viewport kann sogar dazu führen, dass die eigentlich responsive Webseite nicht mehr responsiv dargestellt werden kann. Leider ist dies bei 64 Prozent aller Webseiten-Entwickler noch nicht angekommen, daher bist du in der glücklichen Lage, diesen SEO-Fehler bereits jetzt zu erkennen und zu überprüfen, ob deine Webseite in Ordnung ist.

 

Fehler 15: Unsichere Webseite wegen fehlendem https

SEO-Fehler https fehlt
Sicherere Webseiten mit https haben in Zukunft einen Ranking-Vorteil. (pixabay/burningwell)

Bei der Umstellung auf https geht es in erster Linie um die Sicherheit. Durch das “hyper text transfer protocol secure” werden Daten kommunikationssicher und abhörsicher übertragen und ausgegeben. Gerade auf Webseiten, die ein Zahlungsformular oder Kontaktformular verwenden ist es sehr zu empfehlen auf https umzustellen, auch wenn es einen großen Aufwand bedeutet. Allerdings ist https ein schwaches aber in der Zukunft vermutlich deutlicheres Ranking- und Qualitätssignal an Google und könnten bevorzugt behandelt werden. Noch hat man dadurch gegenüber anderen Webseiten einen Wettbewerbsvorteil, da lediglich 23 Prozent aller Webseiten bereits auf https umgestellt haben.

 

Fazit zum Thema häufigste SEO-Fehler

Es ist gut zu Lesen, welche SEO-Fehler heute immer noch gemacht werden und worauf man unbedingt achten muss, wenn man eine Webseite erstellt. Dafür war es vorbildlich von Mysiteauditor uns diese Studie zu präsentieren, in der wir die groben Fehler aufgelistet finden, um sie zukünftig zu vermeiden.

Besonders hervorheben möchte ich die Fehler, die aufgrund von mangelnden Keywords entstanden sind. Jedoch sollte man zu bedenken geben, dass viele Wörter durch Synonyme verwendet werden und es daher für den Betrachter der Webseite schwieriger ist zu verstehen, ob vielleicht nicht doch alles richtig gemacht wurde. Aufgrund des Algorithmus von Google bleibt dies ein schwarzes Loch und man muss hier leider in die Glaskugel blicken um zu verstehen, was dort passiert.

Auf jedenfall solltest du obige SEO-Fehler bedenken, wenn du deine nächste Webseite startest, einen Webseite-Relaunch durchführst oder deine bestehende Webseite auf diese SEO-Fehler überprüfst. Ich wünsche dir viel Spaß beim Checken deiner Webseite und würde mir wünschen (wenn dir Artikel gefällt), ihn zu teilen. Vielen Dank.

 

Wie siehst du das mit den SEO-Fehlern? Welche sind dir passiert und welche kannst du hier noch ergänzen?

Wäre super, wenn du uns deine Meinung in die Kommentare schreiben könntest, denn wir profitieren alle von deiner Erfahrung. Danke dir.

 

Bildquelle Titelbild: pixabay / mintchipdesigns

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