Content Management System - Top 6

6 kostenlose Content Management Systeme im Vergleich

Top 6 – Die besten kostenlosen CMS in einer Liste

Eine eigene Webseite erstellen ist manchmal gar nicht so schwer und auch die Kosten sind manchmal sehr überschaubar. Zum Bauen dieser Internetpräsenz benötigen Sie neben viel Fleiß auch ein gut funktionierendes Content Management System. In diesem Programm erstellen Sie nicht nur eine eigene Webseite, sondern können dort auch Entwürfe abspeichern und sich so austoben wie Sie möchten. Ihnen sind fast keine Grenzen gesetzt. In diesem Artikel stelle ich Ihnen die sechs besten Content Management Systeme einmal vor und das beste daran ist, dass sie auch noch kostenlos sind aufgrund von Open Source. Ob dies ein Vorteil ist, dass mag jeder für sich selber beurteilen, jedoch stelle ich Ihnen außerdem noch die einzelnen Vorteile und Nachteile gegenüber, damit Sie am Ende entscheiden können, ob ein Open Source Content Management System für Sie geeignet ist. Legen wir los…

 

 

TYPO3 – Ein Open-Source-Riese

TYPO3 Content Management System CMS Dominik Lommerzheim

Das wohl bekannteste Open Source Content Management System ist wohl TYPO3. Durch die Offenlegung des Programmcodes hat es viele ambitionierte Programmierer auf den Plan gerufen und sind seitdem fleißig Webseiten am Basteln mit TYPO3. Dadurch entstehen immer wieder neue und frische Layouts, Plugins oder Widgets, die meist auch kostenlos in einer Vielzahl im Internet zu haben sind. Oft lassen sich diese Zusatzfunktionen relativ einfach in das bestehende System integrieren, sodass man auch gut ausprobieren kann, ob das gewünschte Plugin die Aufgaben erfüllt. Doch die große Vielfalt von TYPO3 hat auch seine Tücken: Für viele Webseiten-Bastler ist dieses Content Management System schlichtweg zu überladen mit Möglichkeiten, dass in der Regel nur ein Bruchteil der Möglichkeiten in der Realität eingesetzt werden kann.

Mehr Infos: typo3.org

Download: typo3.org/download

 

Vorteile TYPO3

  • Sehr weit verbreitet, daher existiert ein guter Support von Experten
  • Schier endlose Funktionsvielfalt vorhanden
  • Ständige Weiterentwicklung dank Open Source, daher bleibt es stets modern
  • Unglaublich hohe Anzahl an kostenlosen Plugins, Layouts oder Widgets dank vielen Entwicklern

 

Nachteile TYPO3

  • Zur Installation wird eine Datenbank benötigt. Oft von Unerfahrenen daher nicht umzusetzen.
  • Zu große Einstellungsmöglichkeiten im Backend.

 

Fazit TYPO3

Mit TYPO3 lassen sich viele eigene Ideen umsetzen. Die Möglichkeiten sind schier endlos und man bekommt viele vorgefertigte Templates, Plugins, immer frische Layouts und Widgets. Da es kostenlos ist, hat man keine Investitionskosten, sodass man einfach testen kann. Leider benötigt man eine gewisse Vorkenntnis um TYPO3 als Content Management System zu nutzen. Nicht nur das installieren mit einer Datenbank auf einem Server, sondern auch das Backend macht es für den Beginner relativ schwer einzusteigen. Aber viele erfahrene TYPO3-Nutzer helfen in verschiedenen Foren gerne weiter. Einfach mal ausprobieren oder eine Alternative wählen.


WordPress – Blog oder Webseite? Beides!

WordPress Content Management System CMS

Die Anfänge dieses Content Management Systems gehen ursprünglich auf die Idee zurück, eine Software zu entwickeln, mit der man relativ einfach einen Blog betreiben kann. Dies schien sehr simpel zu funktionieren, da WordPress mittlerweile sehr beliebt ist bei den Anwendern und im Laufe der Jahre sich zu einer wahren Größe unter den Content Management Systemen entwickelt hat. Auch die Entwicklung geht parallel zum Erfolg von WordPress einher: Jedes Jahr wächst die Zahl der Entwickler von Themes oder Plugins für WordPress, sodass die Möglichkeiten für Ihre Webseite funktionell unendlich wirken. Doch dieses Wachstum hat seine Nachteile, denn früher war es ein kleines und flottes Programm, heutzutage ist es groß und dadurch etwas schwerfällig.

Mehr Infos: wpde.org
Download: wpde.org/download

 

Vorteile WordPress

  • Installation und Einrichtung sehr einfach
  • Übermäßig hohe Zahl an Design, viele kostenfrei
  • Sehr individuell gestaltbar durch Plugins und Widgets
  • Sehr suchmaschinenfreundlich
  • Leicht zu bedienen

 

Nachteile WordPress

  • Anforderung an Datenbankservern verhältnismäßig hoch
  • Es wird eine Datenbank benötigt auf einem Server
  • Hohe Sicherheitslücken durch Updates
  • Backend nur begrenzt anpassbar

 

Fazit WordPress

WordPress eignet sich für Beginner relativ gut. Einmal auf dem Server installiert und eingerichtet, lassen sich die ersten Beiträge einfach schreiben wie im Word von Microsoft. Mit diesem Content Management System können Sie in kürzester Zeit und mit keinem Geldeinsatz Ihre Webseite erstellen. Lediglich das Hosten Ihrer Webseite muss über eine Datenbank erfolgen, die auf einem Server liegt. Hier können geringfügig Kosten entstehen. Nachteilig bei WordPress ist hingegen die Sicherheitslücke, die entstehen kann, wenn ein  Update erfolgt ist oder man zu spät auf ein neues Update reagiert hat. Doch lassen Sie sich davon nicht irritieren und versuchen Sie selber einmal das weltweit beliebteste Content Management System für Ihre eigenen Projekte und entscheiden selber.


Contao – Die Mischung machts

Contao Content Management System CMS Dominik Lommerzheim

Das Content Management System Contao wurde früher bei der Veröffentlichung 2006 TYPOlight genannt und beinhaltet heutzutage das Beste der verschiedenen CMS. Mittlerweile erfreut sich Contao einer immer größerer Beliebheit. Dadurch wird es in Hinblick auf Funktion und Leistung immer weiter ausgebaut.

Mehr Infos: contao.org/de

Download: contao.org/de/download

 

Vorteile Contao

  • Einfache Verwaltung
  • Komplettes individuell einstellbares Backend
  • Sehr leistungsstark auch bei vielen Zugriffen auf die Datenbank

 

Nachteile Contao

  • Bei zu vielen Inhalten kann es umständlich werden
  • Einbeziehung von Templates etwas umständlich

 

Fazit Contao

Mit dem Content Management System Contao haben Sie ein kostenfreies und frei individuell anpassbares System, dass aus vielen Bereichen das beste filtert und für sich verwendet.  Es bietet dem Anwender viele Freiheiten, was es gerade für die kreativen Köpfe interessant macht. Auch die Erweiterungen und ständige Weiterentwicklung überzeugen. Einziger Wermutstropfen ist das etwas umständliche Einbinden von Templates oder von vielen Inhalten.


Drupal – Baukasten mit CMS-Struktur

Drupal Content Management System CMS Dominik Lommerzheim

Eigentlich ist Drupal ein Baukastensystem. Doch hinter der vermeintlich profanen Fassade steckt ein Baukastensystem mit vielen Funktionen und Möglichkeiten eines Content Management Systems. Dieser Baukasten von Drupal ist immens von seiner Vielfalt und unterscheidet sich zu anderen CMS in erster Linie durch die Verwaltung der Rollen und Rechte. Durch dieses Feature unterstützt Drupal vor allen Dingen den Aufbau von Communitys um gemeinsam an Inhalten zu arbeiten und sich über diese Themen auszutauschen.

Mehr Infos: drupal.de

Download: drupal.org/download

 

Vorteile Drupal

  • Sehr viele Funktionen die als Baustein integriert sind
  • Einfache Bedienung durch Baukastensystem
  • Backend individuell anpassbar

 

Nachteile Drupal

  • Kompliziert das Backend anzupassen
  • Integration von neuen Funktion erfordert einen Eingriff ins Backend
  • Permanente Kontrolle von Servereinstellungen und Ladezeiten notwendig

 

Fazit Drupal

Eine Gestaltung der eigenen Webseite ist mit dem Content Management System Drupal von Dries Buytaert nach der Einrichtung auf dem Server relativ simpel. Schnell lassen sich Rollen und Rechte verteilen und man kann mit Drupal eine hervorragende Kommunikation betreiben. Die Individualität des Backends ist vorbildlich, jedoch diese Umstellung erfordert sehr viel Geschick. Möchten Sie das Backend nach Ihren Wünschen anpassen erweist sich dies als äußerst komplex und erfordert ein wenig Vorkenntnisse von Drupal. Ein Versuch ist es allemal Wert, da auch die begeisterte Community als sehr hilfsbereit bekannt ist.


Joomla – Nach Entwicklungspause wieder voll da

Joomla Content Management System CMS Dominik Lommerzheim
Das Content Management System Joomla ist der Großvater unter den CMS, da es bereits seit 2005 existiert. Aus einer Differenz mit den Entwickelrn des Vorgängerprogramm Mambo spaltete sich eine gewisse Zahl an Entwicklern ab, übernahm den Open Source-Code und programmierte ihr eigenes Content Management System unter dem Namen Joomla. Seitdem ist viel passiert und Joomla erfreut sich einer großen Fanbase, die sich in den letzten Jahren allerdings über einige Probleme mit dem Content Management System ärgerte. Lange war es ruhig mit der Weiterentwicklung von Joomla, doch seit 2016 gab es viele Neuerungen alleine schon im Backend, was dieses kostenfreie Content Management System wieder interessant für den Aufbau einer eigenen Webseite macht.

 

Mehr Infos: joomla.de

Download: joomla.org/download

 

Vorteile Joomla

  • Vorbildlich in der Dokumentation / Support
  • Installation und Einrichtung einfach
  • Viele Erweiterungen und Designs vorhanden
Nachteile Joomla
  • Sicherheitslücken oft vorhanden
  • Oft müssen viele Erweiterungen installiert werden, damit das CMS sicher ist
  • Unbefriedigende Rechte- und Rollenverteilung
Fazit Joomla
Durch die große Beliebtheit von Joomla ist dieses Content Management System oft vertreten. Die Installation und die Einrichtung ist kinderleicht und kann mit der vorbildlichen Dokumentation schnell erledigt werden. Auch bei der Auswahl der Designs und der Erweiterungen für Joomla ist dieses Content Management System äußerst vielfältig. Durch diese Möglichkeiten können Sie kleine, mittlere bis hin zu großen Webseiten erstellen. Dank der mittlerweile wieder funktionierenden Weiterentwicklung bietet sich Joomla an es ausgiebig zu testen.

Redaxo – Klein aber oho

Redaxo Content Management System CMS Dominik Lommerzheim
Redaxo gehört mit Sicherheit zu einem weniger bekannten Content Management System, doch will ich Ihnen dieses kleiner aber feine Content Management System nicht vorenthalten. Aufgebaut ist Redaxo nach dem Prinzip von TYPO3 und TYPOlight. Gerade im deutschsprachigen Raum ist Redaxo sehr beliebt, was es für den Anwender gerade beim Support und Dokumentationen sehr vereinfacht, eine Webseite mit Redaxo zu erstellen. Dazu gehören auch die vielen frei verfügbaren Erweiterungen für Redaxo und die vielen Module, dies vielen ermöglicht, sich kreativ auszutoben.

 

Mehr Infos: redaxo.org

 

Vorteile Redaxo
  • Übersichtliches und einfaches Content Management System
  • Geringe Belastung der Datenbank
Nachteile Redaxo
  • Gestaltung der Templates etwas umständlich
  • Begrenzt für Suchmaschinen zu empfehlen

 

Fazit Redaxo

Redaxo ist nur wenigen Webseitenbetreibern bekannt, doch es sollte mindestens erwähnt werden, denn es ist recht flexibel und läuft sehr perfomant serverseitig. Es bietet sich an es auszuprobieren, allerdings ist die Gestaltung der Templates und dem Design etwas umständlich, Redaxo bietet sich eher für kleinere Projekte an, vor allen Dingen, da die Suchmaschine die mit Redaxo erstelle Webpräsenz gelegentlich nicht beachtet.


Fazit – Open Source Content Management System

Open Source
Open Source ist in der Gemeinde sehr beliebt, da es die ersten Hürden, wie beispielsweise Investitionskosten, beseitigt. Schnell lassen sich mit Open Source Content Management Systeme kleinere Webprojekte umsetzen und selbst größere Projekte sind erst durch den Einsatz von Open Source entstanden. Bei der Nutzung von Open Source Systemen besteht allerdings immer ein hohes Sicherheitsproblem.
Das liegt allerdings oft nicht am Basis-System, sondern an den Erweiterungen wie Plugins, Widgets oder Templates. Dadurch können hohe Sicherheitslücken entstehen, die nur ein Anwender mit etwas Erfahrung vorab erkennt und ausmerzen kann.
Dennoch sollte man die eigene Webseite mit einem Content Management System auf Basis von Open Source testen um zu sehen, ob man damit gut zurecht kommt. Gerade für Unentschlossene ist dies eine gute Möglichkeit mit geringen finanziellen Mitteln zu prototypen und letztendlich Entscheidungen zu treffen, wie die kommende Webseite gestaltet werden soll. In diesem Überblick der 6 kostenlosen Content Management Systeme im Vergleich konnte ich Ihnen eine gute Auflistung der beliebtesten und am meist verbreitesten CMS darstellen und hoffe Ihnen damit einen guten Start bereitet zu haben für Ihre erste oder neue Webpräsenz.

(Bildquelle: pixabay.com)
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2 thoughts on “6 kostenlose Content Management Systeme im Vergleich

  1. Was ist mit den ganz kleinen CMS-System, wie etwa cmseinfach.de
    Finde diese auch nicht schlecht:
    – kommen ohne SQL-Datenbank aus,
    – sind ziemlich schnell
    – kostenlos
    Davon gibt es auch noch andere, früher gab es das sogenannte Flatpress, quasi WP nur ohne SQL-Datenbank.

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